Das Säulenkonzept

Das Konzept


Die Säulen des Coachings und Trainingsprogramms

MENTALES TRAINING 


 Mein Trainingskonzept habe ich im Laufe von 35 Jahren entwickelt und angewandt.
Triebfeder war ein berufliches Versagen, dass nicht in mein Bild von mir passte.
So begab ich mich auf die Suche nach Möglichkeiten, besonders herausfordernde und gefährliche Situationen bewältigen zu können.

Ich wurde fündig.
Was ich vermittle, hat sich in

 1. Beruf
- Konflikte am Arbeitsplatz und im Team
- schwierige Gesprächsführung
- Auswahlgespräche
- Bedrohung und Übergriffe im Arbeitsfeld - Gefährliche Einsatzsituationen

2. Schule / Universität /Studium - Klausuren
- Prüfungen
- Redehemmungen - für Lehrende

3. Wettkampf
- Vorbereitung / Begleitung / Nachbereitung
- bei nationalen und internationalen Wettkämpfen

bewährt, ist von mir selbst, meinen Kollegen, Supervisanden, Coachees, Teilnehmern und Sportlern mit Erfolg eingesetzt worden.

Ausstieg aus der Abwärtsspirale

Körperlich und hormonell

Ansatzpunkte zur Reduzierung der Hormonausschüttung und zur Senkung des Cortisolspiegels:

Es gibt eine Vielzahl von bewährten Methoden, die auf das vegetative Nervensystem stressreduzierend wirken:
  • Atemtechniken *
  • Autogenes Training *
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen *
  • Tai Chi */ Tai Chi Chuan
  • Qi Gong *
  • Yoga
  • Ausdauersport / Funktionsgymnastik *
  • Sliva Mind *
  • Visuelle Arbeit *
  • EMDR *
  • Wing Wave
  • Brainspotting, insbesondere der Ressourcenpunkt *
  • Meditationsformen *
  • Focusing*
  • sehr schnell, energisch und sprunghaft
  • eher langsam und verzögert
  • steif, fast gelähmt
Ansatzpunkte zu situationsangemessenem optimalen Verhalten liegen in den zuvor beschriebenen Methoden zur Beeinflussung der Abwärtsspirale im kongnitiven, emotionalen körperlich vegetativen Bereich.

Die Entwicklungsrichtungen sind:
  • Der zu sehr schnellem, energetisch und sprunghaftem Verhalten Neigende kann lernen, in Bruchteilen von Sekunden sein Verhalten zu reflektieren und dem Ziel gemäß auszurichten.
  • Der eher langsam und verzögert Reagierende kann lernen, schneller zielgerichtet in die Aktion zu kommen.
  • Der zur Erstarrung Neigende kann lernen, in einen Bewegungsfluss zu kommen und handlungssicher zu werden.

Kognitiv
Vorstellungen, Katastrophisieren, kraftraubende Gedanken (Sorgen um)
Nachfolgend habe ich die Methoden und Ansätze dargestellt, die dem Klien- ten helfen können, aus dem Katastrophisieren auszusteigen:
  • Wahrnehmen, dass die Gedanken kreisen, dass das Gedankenkarussell läuft.
  • Mit der Freiraumübung einen hilfreichen Abstand dazu gewinnen.
  • Bewusst wahrnehmen was wie in welcher Reihenfolge auftaucht, was
  • sich woran anschließt.
  • Sich fragen, worauf das „Sorgen um“ hinweisen will, ob es eine
  • wichtige Information für das „Sorgen für“ hat. Falls dies der Fall ist, wird die Information dankbar aufgenommen und unter „noch zu erledigen“ gespeichert oder aufgeschrieben und später bearbeitet.
  • Wird das „Sorgen um“ als reines Grübeln wahrgenommen, erfolgt ein lautes im Befehlston ausgesprochenes inneres „Stopp“! Mit dem „Grübel-Stopp“ bewegen wir uns im Bereich der Schwerstarbeit. Dieses Stopp muss zigmal erfolgen, immer wieder, sobald die katastrophisie- renden Gedanken auftreten.
  • Nach dem Stopp ist der Focus auszurichten auf das, was man errei- chen will, auf das Ziel.
  • Für das Ziel, dessen Erreichen in hilfreiche und sinnvolle Teilziele aufzu- schlüsseln ist, wird ein starkes „Erfolgs-Bild“ kreiert. Ein kraftgebendes Bild, das stärkende Emotionen mit einbindet (Zürcher Ressourcenmo- dell).
  • Parallel dazu sollte eine Visionsarbeit erfolgen. Gute Visionen geben Kraft, haben eine Zugkraft, geben Sinn und fördern die intrinsische Motivation.

Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten:
  • Brainspotting und Focusing
  • Arbeit mit dem Inneren Kritiker
  • Arbeit mit „inneren Anteilen“
  • Arbeiten mit dem Zeitstrahl
  • Arbeit mit der der Fragestellung: Bin ich ein Erfolgssuchender oder ein Misserfolgsvermeider?
  • Arbeit mit Glaubenssätzen
Der belastenden Emotionen

Belastende Emotionen lassen sich nur kurzfristig verdrängen. Langfristiges Verdrängen birgt das Risiko der Ausbildung psychosomatischer Beschwer- den in sich; ist kraftraubend, schwächt und geht zumeist einher mit einem Stillstand der persönlichen Reifung.

Ansatzmöglichkeiten:
Die Arbeit mit Focusing ermöglicht, die seelische Energie, der als negativ empfundene/n Emotione/n, umzuwandeln. Im Focusingprozess erkennt der Focussierende die hilfreiche Intention, der als belastend empfundenen Emotion. Dies wird ermöglicht, durch eine ungewöhnliche Haltung: Dort, wo die Emotion im Körper gespürt wird, wir nehmen sie mit verschiedenen Modalitäten: Druck, Wärme, Kälte, Farbe, Ausdehnung, Konsistenz, Kognitionen oder auch Schmerz, wahr, leisten wir diesem „Etwas“ in uns, in unserer Phantasie Gesellschaft, setzen uns in einer sicheren Entfernung gedanklich daneben. Anders als wir es gelernt haben: Wegzuschieben und zu verdrängen!!!

Durch dieses möglichst absichtsloses Dabeibleiben, kann der persönliche Anteil, für den es eine Vielfalt anderer Bezeichnungen gibt, die ihm inne- wohnende positive, entwicklungsfördernde Absicht, in einem inneren Dialog dem Focusierenden mitteilen und sich in Form körperlicher Veränderungen zeigen.

In einem angeleiteten Dialog erkennt der Focusierende aus sich selbst heraus, was für ihn persönlich richtig ist, was der erste nächste Schritt sein kann, im Umgang mit belastenden Emotionen und der dahinterliegenden Haltung zu den belastenden Lebenssituationen.
Mit wenig Übung wird der Focusierende den Erkenntnisprozess für und mit sich selbst durchführen können.

Weitere Ansatzpunkte:
  • Brainspotting bei besonders hartnäckigen belastenden Emotionen
  • Personenzentrierte Gesprächsführung
  • Egostatetherapie
  • Supervisorische Methoden
  • Safe-Technik in Kombination mit Freiraumübungen

BRAINSPOTTING


Herzstück des Brainspottings ist der Reaktionspunkt zu einem besonders belastenden / traumatisierenden Ereignis; der persönliche Ressourcenpunkt, der die Stressbelastung und damit verbundene Stressreaktionen sekunden- bzw. minutenschnell reduziert.

Brainspotting wurde 2003 von dem EMDR-Ausbilder und Analytiker David Grand entwickelt, nachdem er durch Zufall eine erstaunliche Entdeckung gemacht hatte:
98% aller Menschen haben in ihrem Sehfeld einen Reaktionspunkt zu traumatisierenden oder besonders belastenden Ereignissen.

Dieser Punkt, der die Größe eines 2-Euro-Stückes aufweist, befindet sich in einer ca. 35 cm bis 150 cm großen Distanz zu den Augen im Sehfeld.

Mittels eines Teleskopzeigestocks wird der Punkt zu einem belastenden Ereignis ermittelt. Der Klient erkennt den Punkt an seiner körperlichen Reaktion, die beim Auffinden dieses Punktes eintritt.

Diese Erfahrung ist für den Klienten verblüffend, weil er sich kaum zuvor vorstellen konnte, dass das Fixieren eines Punktes im Sehfeld zu körperli- chen Reaktionen führen kann.

Auf einer Belastungsskala (SUD-Skala) bestimmt der Klient für sich die Höhe der körperlich empfundenen Belastung.
Der Klient verweilt dem Reaktionspunkt zum Felt Sense. Über die Sehnerven, ca. 8 % sind mit allen Gehirnarealen bis hin zum Stammhirn ver- bunden, werden alle Neuronen und Körperzellen aktiviert, in denen die belastenden Situationen und Lebensereignisse abgespeichert sind.

Aufgrund der großartigen Fähigkeit der Plastizität des menschlichen Gehirns kommt es zu einer erneuten Abspeicherung des Erlebten über den Hip- pocampus.
Mit Brainspotting können die belastenden Ereignisse so abgespeichert wer- den, dass sie das aktuelle Handeln nicht mehr stören und beeinträchtigen.

Während des Brainspottingprozesses wird die Belastung erheblich reduziert, möglichst soweit, dass keine belastenden körperlichen Reaktionen mehr spürbar sind.

Der Ressourcenpunkt
Der Ressourcenpunkt, der wie der Reaktionspunkt die Größe eines 2-Eu- ro-Stücks aufweist und ebenfalls im Sehfeld des Klienten liegt, wird wie der Reaktionspunkt mittels eines Teleskopzeigestocks gefunden. Allerdings mit einem wichtigen Unterschied:

Der Klient findet den Punkt durch eine plötzlich spürbare oder sich stetig aufbauende Entspannung.

FOCUSING/FELT SENSE


Den Körper als Erkenntnisorgan nutzen
Focusing ist eine leicht zu erlernende Methode, die uns den Zugang zu Herzstück des Focusing ist der „felt sense“ , was soviel heißt wie „gefühl- ter Sinn“ , aber auch „gefühlte Bedeutung“.

In diesem felt sense sind alle Erfahrungen gespeichert, die mit einem Men- schen, einem Tier, einem Thema oder in bestimmten Lebenssituationen gemacht wurden.
Der felt sense umfasst das gegenwärtige Erleben, ist körperlich spür- und erlebbar. Im felt sense ist auch der erste Lösungsschritt angelegt und zugänglich.
unserem inneren Erleben und seinen Bedeutungen erschließen kann.

Eine nicht-wertende Grundhaltung und spezifische Fragestellungen an unser Empfinden eröffnen undenkbare neue Einsichten, die körperlich spürbar sind und uns dort weiterbringen, wo langes Nachdenken oder intensive Auseinandersetzung vielleicht nicht weiter geführt haben.

In Kontakt zu kommen mit diesem inneren Erleben wirkt klärend, erfrischend und stärkend. Der Körper und das Körperwissen weisen den Weg durch den heilsamen Prozess, der auf diese Weise zutiefst selbstbestimmt und personenzentriert verläuft. Die Achtsamkeit für den Körper und das Be- wusstsein unserer Körperlichkeit sind wesentliche, integrale Bestandteile von Focusing und finden ihren Ausdruck auch in der Vermittlung.

Die sechs Focsing-Schritte:
  • Freiraum schaffen
  • Felt Sense kommen lassen / spüren
  • Einen Griff finden
  • Ab / -vergleichen
  • Mit dem felt sense ins Gespräch kommen
  • Abschließen, wertschätzen, sichern
Anwendungsfelder:
  • Lösen von Blockaden
  • Hilfe bei Problemlösungen
  • dem Umgang mit belastenden Gefühlen
  • bei der Stressbewältigung.
Methode in der Beratung, Einzelsupervision und Coaching; Einsatz im mentalen Training; Methode in der Psychotherapie: Linderung von psychosomatischen Beschwerden, Schmerzstörungen und Traumata.


Herzstück des Focusing ist der „felt sense“ , was soviel heißt wie „gefühl- ter Sinn“ , aber auch „gefühlte Bedeutung“.
In diesem felt sense sind alle Erfahrungen gespeichert, die mit einem Men- schen, einem Tier, einem Thema oder in bestimmten Lebenssituationen gemacht wurden.
Der felt sense umfasst das gegenwärtige Erleben, ist körperlich spür- und erlebbar.
Im felt sense ist auch der erste Lösungsschritt angelegt und zugänglich.

KOGNITIONEN
SORGEN FÜR -
SORGEN UM


Sorgen für heißt, alles zu tun was ich tun kann, um ein Ziel zu erreichen. Sorgen für ist zielgerichtetes Denken, dass zielgerichtetes Handeln bestimmt.
Sorgen für ist zielgerichtetes Denken und gibt Kraft und Zuversicht!

Sorgen um heißt, sich einen Kopf darum zu machen, ob das Ziel erreicht werden kann, sich sorgen, ob die Handlungen erfolgreich sein werden kann, man die anstehenden Aufgaben meistern wird.
Dieses Sorgen um ist verknüpft mit Grübeln, das kraftraubend ist, zu Konzentrationsstörungen führt und schwächt.

Sorgen um ist Grübeln, raubt Kraft, lässt uns schwarz und verzweifelt die Zukunft sehen!
 
Unsere digitales Informaterial zu diesem Thema können Sie hier runterladen.
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